Elternbrief – Sozialkompetenz

Sozialkompetenz - Kinder & Jugendliche - Kampfkunst

Elternbrief – Sozialkompetenz

Liebe Eltern,

in diesem Monat möchte wir uns innerhalb der Mattengespräche wieder genauer mit dem wichtigen Thema der Sozialkompetenz auseinandersetzen. Dazu werden wir den Kindern und Jugendlichen die Schlüsselkompetenzen, die sie im Training erlernen und ausbauen, noch einmal verdeutlichen. Unser Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen die Fähigkeiten auch außerhalb des Unterrichts im Alltag zu nutzen, denn diese sozialen Fertigkeiten gehören zu den Lebenskompetenzen eines jeden Menschen. Zum Beispiel das im Unterricht erlernte Verhalten zur Konfliktlösung und -bewältigung gibt unseren Schülern Sicherheit und Orientierung.

Bedeutung der Sozialkompetenz

Unter Sozialkompetenz verstehen wir alle Fähigkeiten, die dazu beitragen, dass sich eine Person mit ihrer sozialen Umwelt erfolgreich zu kommunizieren und zu interagieren. Das bedeutet, dass man andere Menschen verstehen und mit ihnen konstruktiv umgehen kann. Dazu gehören beispielsweise die Kommunikations- und Teamfähigkeit, aber auch die Kritik- und Konfliktfähigkeit.

Kinder und Jugendliche, die ein hohes Maß an Sozialkompetenz besitzen, können besser mit ihren eigenen Gefühlen umgehen und sind einfühlsamer Anderen gegenüber. Sie können auch nonverbale Kommunikation besser wahrnehmen und deuten.

Innerhalb unserer Mattengespräche fördern wir die Sprachkompetenz der Kinder und Jugendlichen, indem sie lernen klar und strukturiert die Trainingseinheiten zu benennen und zu beschreiben. Die Sozialkompetenz entwickelt sich stetig mit zunehmendem Alter und immer wieder geübt werden. Daher haben wir kampfkunstspezifisch eine Agenda entwickelt, die wir diesen Monat lehren werden:

1. Kampfkunst fördert die Beziehung zu Gleichaltrigen

In den Partner- und Gruppenübungen unseres Unterrichts werden, gilt der gegenseitige Respekt als unumstößlich. Auf dieser Basis lernen die Kinder soziale Interaktion und pro-soziales Verhalten. Dazu zählt gegenseitige Rücksichtnahme und die Integration neuer Schüler in den Gruppenverband.

2. Kampfkunst fördert das Selbstmanagement

Selbstkontrolle fällt manchmal sogar Erwachsenen nicht leicht. Kampfkunstschüler lernen jedoch sich körperlich UND geistig weiterzuentwickeln. So ist das Ziel der Kinder, entsprechend der Schwarzgurteinstellung, als Vorbild für sich selbst und andere zu leben.

3. Kampfkunst fördert Erfolg in der Schule

Disziplin ist ein fester Bestandteil eines Kampfkunsttrainings. Daher lernen die Kinder auch das Einhalten von Regel. Außerdem wird aufgabenfokussiert trainiert. Die Kinder sind konzentriert und übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Dies kann sich wiederum auf das schulische Verhalten übertragen.

4. Kampfkunst fördert Selbstbehauptung

Im Kampfkunstunterricht erfahren Kinder ihre Selbstwirksamkeit und lernen sich Ziele setzen und diese zu verfolgen. So werden sie selbstbewusster und gehen selbstsicher durchs Leben.